Digitale Teilhabe

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Die Folgen einer digital gespaltenen Gesellschaft sind bereits heute spürbar. Für uns ist es daher völlig unverständlich, dass die Regierung jahrelang nichts dagegen unternommen hat.

 

 

„Die Politik hat das Ausmaß
der Herausforderung 
noch nicht erkannt!“
Prof. Herbert Kubicek
Stiftung Digitale Chancen

 

Wir wollen die bevorstehende Wahl nutzen, um eine Kehrtwende um 180 Grad zu fordern. Wenn es uns in dieser Post-Corona-Zeit gelingt, sichtbare Wegmarken für eine gerechtere digitale Zukunft zu setzen, wird auch bei den bereits Abgehängten, bei den Zweiflern und bei den Ängstlichen wieder mehr Zuversicht aufkeimen.*

 

Vielleicht wär's ja ’ne Idee, wenn Sie mal ’ne Liste machen mit den notleidendsten Projekten, wo Sie sagen, das muss jetzt gemacht werden!“

Peter Altmaier, CDU

Wirtschaftsminister

 

Das haben wir gemacht! Hier unsere Liste mit den wichtigsten  Punkten:

Der Digitalpakt Teilhabe - ein erster Schritt zur digitalen Grundversorgung

  • Die Kosten für den „Digitalpakt Teilhabe“ belaufen sich geschätzt 550 Millionen Euro, verteilt auf drei Jahre. Darin enthalten sind 200 Mio. € zum Aufbau von rund 1.000 digitalen Lern- und Servicecenter.
  • Forderungen der Seniorenverbände zur digitalen Grundversorgung in Alten- und Pflegeheimen sowie Punkte des Masterplans „Senioren ans Netz“ werden auf mehrere Hundert Millionen Euro geschätzt (Digitalpakt Alter).
  • Die Maßnahmen im „Programm Digitale Beteiligung“ der Deutschen Diakonie erfordern 6,2 Milliarden Euro in den kommenden vier Jahren.

Insgesamt wären die Kosten für eine umfassende Inklusion also etwa so hoch wie für den Digitalpakt Schule (7 Mrd. Euro).

 

„Es bedarf es einer großen

gesellschaftlichen Bewegung!“

Richard David Precht

Philosoph & Autor

Wir fangen schon mal an...

Mit der Eröffnung der ersten drei ZukunftsCafés wollen wir eine neue soziale Bewegung starten, die sich wie die Tafeln auf die Zivilgesellschaft, ihre vielen ehrenamtlichen Helfer, Spender und Sponsoren stützen kann. Was übrigens nur Wenigen bekannt ist: Der „Erfolg“ der Tafeln beruht zu einem großen Teil auf der Unterstützung durch die Unternehmensberatung McKinsey.


 

 

 

„Das Tempo der Digitalisierung

überfordert auch uns Politiker!“

Robert Habeck,
B 90 | Die Grünen

Schon gewußt?

Die Diakonie Deutschland fordert in ihrem Programm „Digitale Beteiligung“ rund 6 Milliarden Euro, um endlich den Ärmsten unter uns die Möglichkeit zu geben, ebenfalls an den technologischen Entwicklungen zu partizipieren. Das ist weniger als der Digitalpakt Schule (7 Milliarden Euro).

 

Unser Digitalpakt Teilhabe kostet noch nicht mal so viel wie das Maut-Desaster unseres Verkehrs- & Digitalministers A. Scheuer: rund 500 Millionen Euro! Mit einem Drittel davon könnten innerhalb der kommenden Monate ZukunftsCafés in allen größeren Stadtteilen und Gemeinden entstehen, Tausende neue zukunftssichere Jobs inklusive!

 

Jedoch gibt es eine Möglichkeit, diese Verschwendung unserer Steuergelder zu vermeiden. Dazu müsste sich Verkehrs- und Digitalminister PhDr. Andreas Scheuer allerdings kooperativ zeigen, und bei der EU-Kommission ein sog. „Beihilfeverfahren“ anstrengen. Das möchte er aber nicht. Ihm sei das „unangenehm“! Aber lesen Sie selbst:

Weblinks