Die ZukunftsCafés!

Aus unserem ursprünglichen Plan, gespendete Computer und andere digitale Geräte in großem Stil auf- und umzurüsten um sie an bedürftige Menschen zu verschenken, entstand im Lauf der Vorbereitun­gen nach und nach die Idee für die   „ZukunftsCafés“. Der Grund:



Zu viele Menschen haben das Gefühl, dieser Entwicklung nicht mehr
folgen zu können!

Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident

Zu viele Menschen? Das Innenministerium spricht von immerhin 48 Mio. Bürgerinnen und Bürger, die der Digitalisierung nicht mehr folgen können. Das sind zwei Drittel der Bevölkerung! Irgendwas läuft offensichtlich richtig schief. Also entwickelten wir ein Konzept, mit dem wir viele Fliegen mit einer Klatsche schlagen: Wir verschenken Computer UND unser Know-how UND muten der Umwelt etwas weniger Elektroschrott zu. Alles in den ZukunftsCafés 

  

„Wir wollen, dass alle Menschen Zugang zu der Bildung haben, die sie für diesen Wandel brauchen!“

Angela Merkel, Kanzlerin

Was gibt's im Zukunfts.Café?

In erster Linie gibt es hier Know-how und praktische Hilfe zu [fast] allem, was unseren digitalen Alltag heute und in Zukunft bestimmt. Alle gehen anschließend schlauer und gut gelaunt nach Hause - das ist unser Anspruch. Beispiele:

  • Kostenlose Geräte, PC-Arbeitsplätze & freies WLAN
  • Digitale Pannenhilfe, Beratung & Tech-Small-Talk…
  • die neuesten digitalen Trends und Gadgets
  • Gaming-Corner für Alt UND Jung
  • Digitale Kaffeekränzchen & Stammtische...
  • nette Menschen, Kaffee & Kuchen...
  • & vieles mehr!

Infos, Demos & Kurse zu...

  • Datenschutz, Sicherheit, Abzocker, Fake, Online-Ausweis, ePayment 
  • WhatsApp, Skype, Zoom, Office, Podcasts, TikTok...
  • Tele-Medizin, Wearables, Exergames, Smart Home...
  • 3D-Druck, virtuelle Realität, Robotics, KI, Blockchain...
  • ...

„Fast ein Drittel 

der BundesbürgerInnen 

sieht die Digitalisierung 

grundsätzlich als Gefahr!“

Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident

Die mobile & Digitale Gesellschaft

Auch als vor hundert Jahren die ersten Autos durch die Dörfer knatterten, holten die Menschen aus Angst die Kinder von der Straße und viele verfluchten die industrielle Revolution. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entstanden dann aber nach und nach an jeder Ecke Autohäuser, Fahrschulen, Tankstellen, Werk­stätten und Pannendienste.

 

Genau so müssen wir uns nun für das digitale Jahrhundert aufstellen: Eine flächendeckende Infrastruktur für digitale Grundversorgung, Bildung und unkomplizierte, schnelle Pannenhilfe, wenn es auf der „Datenautobahn“ mal nicht weitergeht. Dazu nur mal ein kleiner Vergleich: In Deutschland gibt es

  • 48 Mio. PKW
  • 7.000 Autohäuser
  • 12.000 Fahrschulen
  • 15.000 Tankstellen
  • 19.000 Waschstrassen
  • 37.000 Kfz-Werkstätten
  • 3,7 Mio. Pannen jährlich 

Diese Zahlen demonstrieren anschaulich, wie penibel wir alles dafür tun, dass nichts unsere Mobilität beeinträchtigen kann. Sei es eine Reifenpanne oder ein Totalschaden, für alle denkbaren (Un)Fälle stehen rund um die Uhr Dienstleister, Versorger und Versicherer zur Verfügung. Und außerdem noch der größte Verein Deutschlands mit 21 Mio. Mitgliedern und seinen seit Jahrzehnten beliebten und bewährten Gelben Engeln (Namensähnlichkeit zu den Digitalen Engeln nicht zufällig).

In der digitalen Welt sind wir von einer solch ausgereiften und dichten  Infrastruktur mehrere Lichtjahre entfernt. Vermutlich dachten die meisten, dass das Internet bald wieder verschwindet. Aber das wird es nicht, im Gegenteil. Ein Leben ohne Internet wird schon bald sehr schwierig werden, für viele ist es das schon heute.


„Das Internet wird 

kein Massenmedium,  

weil es in seiner Seele keines ist!“
Matthias Horx, Zukunftsforscher, 2001

Ohne Internet geht bald nichts mehr

Insbesondere älteren Menschen kann die Digitalisierung eine Menge Vorteile bringen und ihre Lebensqualität enorm steigern. Mit Hilfe von digitalen Diensten können sie wesentlich länger selbstständig und im eigenen Zuhause bleiben, digitale Lösungen im Bereich der Medizin und Rehabilitation sind für viele längst unverzichtbar geworden.

 

Gerade ältere Menschen tun sich aber besonders schwer. Viele vergessen immer wieder bestimmte Abläufe oder ihr Passwort. Andere trauen sich nicht, auf Verdacht einfach mal Dinge auszuprobieren. Und wieder andere schämen sich dafür, immer wieder um Hilfe bitten zu müssen, wenn ihr Umfeld langsam die Geduld verliert. Für diese Menschen braucht es permanent verfügbare Digital-Assistenzen und Digitalbotschafter.

 

„Kaffee, Kuchen, Tablet - 

das find ich 'ne ganz tolle Sache!“

Franz Müntefering, Vorstand BAGSO e.V.

In den ZukunftsCafés ist jeder mit diesen und ähnlichen Problemen willkommen. Alle Angebote stehen uneingeschränkt allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung, unabhängig von Herkunft, Alter oder Status. Die ZukunftsCafés sind barriere- und kostenfrei und zu üblichen Öffnungszeiten erreichbar. Bei geeigneten Voraussetzungen können auch Co-Working-Spaces, Repair-Cafés und ähnliches unter einem Dach angeboten werden. Bedingt durch die Corona-Pandemie müssen auch hier die Schutz­maßnahmen eingehalten werden, was wir sehr bedauern. Aber das ist nicht wirklich ein Hindernis.

 

„Die Politik hat das Ausmaß der Herausforderung noch nicht erkannt.“

Prof. Herbert Kubicek, 

Vorstand Stiftung Digitale Chancen

Angela Merkel wurde im Jahr 2013 für ihren zweitberühmtesten Satz „Das Internet ist für uns alle Neuland“ von der Netzgemeinde ausgelacht. Heute wissen wir, sie hatte recht, und für viele Millionen Bürger ist das Internet noch immer neuland. Dass die Politik heute wie damals nicht die tatsächlichen Herausforderungen erkennt, ist eine traurige, aber wahre Geschichte.

Die Zeiten sind spannend. Wir haben viele Ideen, wie wir das Grundwissen über die scheinbar komplexe Materie „Digitalisierung“ unter die Leute bringen. Denn mit Zuversicht und ein wenig Risikobereitschaft werden wir die digitale Gesellschaft so gestalten, wie wir sie haben wollen. Geld für die Umsetzung ist dabei nur eine der nötigen Voraussetzungen, vielleicht die unwichtigste. Phantasie, Mut und Tatendrang, gute Laune und Lust auf Zukunft sind viel wichtiger.


„Neuland in Sicht!“

Angela Merkel

Wir haben noch einige heiße Eisen im Feuer, um zügig mehrere hundert neue Jobs entstehen zu lassen. Mehr dürfen wir noch nicht verraten. Mehr Infos gibt es in den kommenden Wochen und Monaten.

 

Wenn Ihnen unsere Idee gefällt und Sie mitmachen oder uns unterstützen möchten, schreiben uns doch eine kurze Nachricht. Oder unterstützen Sie uns bei unserem Crowdfunding, übernehmen Sie eine Patenschaft für ein ZukunftsCafé oder ein Tablet, sagen Sie uns weiter...

Die Politik benötigt Hilfe von der Zivilgesellschaft!


Bildung! Digitale Bildung! Kostenlose digitale Bildung!

Ein tolles Beispiel für die Vermittlung von digitalen Skills kommt jetzt aus Armenien nach Berlin: TUMO, ein Lernzentrum für Kinder und Jugendliche. Sämtliche Angebote sind kostenlos, die Nutzer bestimmen ihre Kurse und ihr Lerntempo selbst.

 

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW hat mit dem armenischen TUMO-Center einen Franchisevertrag abgeschlossen und finanziert das erste TUMO-Center in Berlin. Der Vorstandschef der KfW, Dr. Günther Bräunig: „Das wird großartig!“

 

Es ist allerdings schon bezeichnend, dass Deutschland als zukünftiger „Digitalweltmeister“ dieses Know-how aus einem kleinen Land im Kaukasus „importieren“ muss. Nichtsdestotrotz: Kostenlose Angebote dieser Art benötigen wir in Deutschland hundertfach, in unterschiedlichen Variationen und in jeder Stadt und jeder größeren Gemeinde, und vor allen Dingen: für alle Bevölke­rungsschichten. Dazu nochmal Dr. Bräunig: „Nachahmer sind erwünscht!“

Marie Lou Papazian, Mitgeschäftsführerin von TUMO in Armenien, betont die Einzigartigkeit des Kursangebots von TUMO: „Das Programm, mit dem die KfW startet, ist ambitioniert. Es deckt die modernsten und die sich am schnellsten verändernden Technologien ab und ermöglicht so Karrieren der Zukunft.“


Auch hier hilft digitale Bildung: