„Einen analogen 

Lebensbereich wird es
immer weniger geben!“

Dorothee Bär, Digitalstaatsministerin

Das Ende der analogen Ära

Als Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Autos durch die Dörfer knatterten, holten die Menschen die Kinder von der Straße und sprachen von Teufelszeug, das bald wieder verschwinden werde. Doch im Laufe des 20. Jahrhunderts entstanden an jeder Ecke Fabriken, Autohäuser, Fahrschulen, Tankstellen, Werk­stätten und Pannendienste. Heute fahren weltweit rund 1,2 Milliarden Fahrzeuge auf 32 Milliarden Straßenkilometern umher.

 

Eine kleine Tabelle aus der automobilen Ära: In Deutschland gibt es...

  • 48 Mio. PKW
  • 3,3 Mio. LKW
  • 7.000 Autohäuser
  • 12.000 Fahrschulen
  • 15.000 Tankstellen
  • 19.000 Waschstrassen
  • 37.000 Kfz-Werkstätten
  • 3,7 Mio. Pannen jährlich 

Diese Zahlen zeigen, wie penibel wir alles dafür tun, dass nichts unsere Mobilität beeinträchtigt. Sei es eine Reifenpanne oder ein Totalschaden, für alle denkbaren (Un)Fälle stehen rund um die Uhr Versorger und Dienstleister zur Verfügung. Dazu der zweitgrößte  Automobilclub der Welt mit 21 Mio. Mitgliedern und seinen  Gelben Engeln.

 

 

„Die Wirtschaft wird
nach Corona digitaler
sein als je zuvor!“

Peter Altmaier, Wirtschaftsminister

Viele Industrieländer haben ihre digitale Infrastruktur für die Zukunft längst ausgebaut. Obwohl die Welt sich im vermutlich folgenreichsten Umbruch der Menschheits­geschichte befindet, gehört Deutschland nicht dazu. China, USA und kleine Länder wie Dänemark, Estland oder Südkorea sind uns um Lichtjahre voraus. Wie konnte es passieren, dass Deutschland so abgehängt wurde? Waren die anderen einfach nur schneller oder wurde die Politik von den falschen Experten beraten?

 

Dirk von Gehlen hat in der Süddeutschen eine schlüssige Antwort darauf gefunden: „Die Möglichkeiten wurden absichtlich nicht genutzt.“  Auch der Internetberater Sascha Lobo hat die Ursachen erforscht, und ist in den 1980er Jahren und beim ehemaligen Kohl-Vertrauten und Postminister Schwatz-Schilling fündig geworden.

 

 

„Das Internet wird kein Massenmedium, weil es in
seiner Seele keines ist!“

Matthias Horx, Zukunftsforscher, 2001

Ausblick

Angela Merkel musste im Jahr 2013 für ihren zweitberühmtesten Satz „Das Internet ist für uns alle Neuland“ von der Netzgemeinde reichlich Häme einstecken. Heute wissen wir, dass sie recht hatte. Für Millionen Bürger ist das Internet nach wie vor Neuland. Das wollen wir ändern.

 

 

 

„Neuland in Sicht?“
Angela Merkel

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