„Eines der größten Probleme

in unserem Land ist die

unsichtbare Armut!“

Annalena Baerbock

 B90/Die Grünen

 

 

„Ich will die Welt 

ein Stück besser machen!“

Olaf Scholz, SPD

Bundeskanzlerkandidat

 

 

„Wir müssen Digitalweltmeister werden!“

Christian Lindner, FDP

 

 

 

„Die Dinge passieren in einer 

Geschwindigkeit, die Politik 

permanent überfordert!“

Robert Habeck
B 90/Die Grünen

Alle reden von der Zukunft...

Besonders vor wichtigen Wahlen wird das Wort „Zukunft“ gerne strapaziert. Nach den Wahlen ist meist nicht viel von den Versprechungen übrig. Erst wenn passiert ist, was von Experten vorausgesagt wurde,  geloben die Verantwortlichen Besserung, wie beispielsweise bei der jüngsten Flutkatastrophe.

 

Aber Pandemie, Klimawandel, Artensterben - das sind nur einige der großen Herausforderungen, die vielen Menschen Angst machen. Besorgt schauen die Menschen auch auf die Digitalisierung, die permanente Beschleunigung und immer dichtere Vernetzung, die Durchdringung unserer Lebenswelt mit Künstlicher Intelligenz, immer mehr „smarte“ und unsichere Anwendungen, immer perfidere Hackerangriffe auf Behörden, Kliniken, Unternehmen, und Privatnutzer und die drohenden Cyberkriege.  Und die Politik hat keine Ideen, wie wir aus diesem Schlamassel wieder herauskommen. 

Cyber-Resilienz?

Wir befürchten, dass im Hinblick auf die bevorstehenden Cyber-Katastrophen ähnlich fahrlässig gehandelt wird wie unlängst bei den Zerstörungen durch die Wassermassen: Nämlich zu spät! Die Politik reagiert erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

So hätten vorausblickende Maßnahmen im Falle des Cyber-Angriffs auf die Uniklinik Düsseldorf vermutlich Leben retten können. Es sieht also ganz danach aus, als seien wir den Gefahren im digitalen Raum mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert.

  

 

Inzwischen sagen 90 Prozent der Deutschen, sie fühlen sich der  Digitalisierung ausgeliefert, 48 Millionen verstehen die digitalen Trends nicht mehr, über 30 Prozent wollen mit der Digitalisierung gar nichts (mehr) zu tun haben, und 91 Prozent der deutschen Führungskräfte sprechen der Regierung die erforderlichen Digitalkompetenzen ab.

 

„Wir sind auf den 

Zusammenbruch der Cybersysteme 

nicht vorbereitet!“

Ralph Brinkhaus, CDU  

Fraktionsvorsitz

 

Dabei brauchen wir dringend und sofort eine digital aufgeklärte, gegen  alle digitalen Gefahren und Widrigkeiten gewappnete und immune Gesellschaft. Die Förderung von Cyber-Resilienz muss in Unternehmen, in Schulen, Unis, Medien und überall im Alltag genauso zur Regel werden wie die Aufklärung über andere Gefahren, wie z.B. Corona.

 

Seit Jahren fordern Verbände und Experten staatliche Offensiven für breit angelegte digitale Aufklärung. Vergebens. Vermutlich muss erst eine „richtige“ Cyber-Katastrophe oder ein „digitales Blackout“ geschehen, bis die Politik aufwacht. Die Vorboten dazu sind nicht mehr zu übersehen.

 

Soziale und Digitale Spaltung

Eine Digitale Gesellschaft und Armut - das passt nicht zusammen.  Menschen, die sich die Teilhabe an der digitalen Welt finanziell gar nicht leisten können, befürchten zu Recht, auf der Strecke zu bleiben. Nicht nur das erforderliche Know-how fehlt, sondern auch die Geräte. Forderungen  der großen Sozialverbände nach Hilfsprogrammen für die Schwächsten werden von der Politik konsequent ignoriert, leere Versprechungen gibt es auch hier reichlich. 

 

Hier wollen wir ebenfalls helfen: Mit gespendeten und massenhaft vorhandenen ungenutzten IT-Geräten wie PCs, Laptops, Tablets und Zubehör. Solche Geräte gibt es millionenfach - von Privatnutzern, aber auch von Unternehmen und Institutionen, die regelmäßig ihre IT austauschen. Diese werden von uns „runderneuert“ (refurbished) und weiterverwendet.  Dies hilft den Menschen und der Umwelt.

 

„In den vergangenen Jahren 

ist viel versprochen worden, 

aber nur wenig gehalten!“

Olaf Scholz, SPD

Kanzlerkandidat

ZukunftsCafés für die digitale Gesellschaft

Mit unseren ZukunftsCafés und weiteren Projekten wollen wir dazu beitragen, dass im angekündigten „Modernisierungsjahrzehnt“ (CDU-Wahlprogramm) niemand abgehängt wird. 

 

Wie wir das erreichen wollen?

 

Mit einem bundesweiten Netzwerk von barrierefreien digitalen Lernorten und Treffpunkten, digitaler Nachbarschaftshilfe, Hilfe und Beratung bei Problemen mit dem Internet, gespendeten Computern und Tablets für finanziell benachteiligte Menschen und massenhaft Know-how, das im digitalen Alltag jetzt und in Zukunft benötigt wird. Außerdem gibt's  kostenlosen Kaffee bis zum Abwinken!...

 

 

„Die Zwanziger Jahre 

können gute Jahre werden!“

Angela Merkel

 

 

In den ZukunftsCafés bieten wir gemeinsam mit vielen Helfern und Sponsoren alles auf, um in Zeiten des digitalen Umbruchs niemanden zurückzulassen. Wir orientieren uns dabei auch am Konzept der Tafeln, die es bis heute ohne staatliche Hilfe schaffen, mit 60.000 freiwilligen Helfern in 950 Tafeln und fast 2.000 Ausgabestellen mehr als 1,6 Millionen Menschen mit gespendeten Lebensmitteln zu versorgen. Ein beeindruckender und zugleich bedrückender „Erfolg“.

 

Aber Armut auf der einen und extremen Überfluss auf der anderen Seite gibt es ja auch bei elektronischen und digitalen Geräten. Dies nutzen wir, um durch die Weiterverwendung von ungenutzten und gespendeten Geräten bedürftigen Menschen die Teilhabe an der digitalen Gesellschaft zu ermöglichen. Gleichzeitig reduzieren wir den gigantischen Berg von Elektroschrott und den Ausstoss von CO2. Übrigens: Einen Nachweis von Bedürftigkeit wie bei den Tafeln braucht es in den ZukunftsCafés nicht.

 

 

 

„Jede Tafel ist ein Seismograph 

für die soziale Situation 

in der Gemeinde!“

Jochen Brühl

 Vorsitzender Tafel Deutschland e.V.

 

 

ZukunftsCafés sollen zunächst überall dort entstehen, wo bereits Tafeln und andere karitative Organisationen den Menschen dabei helfen, finanziell über die Runden zu kommen. Wir starten mit unserem Pilotprojekt in Frankfurt, und zwei weiteren Standorten in der Wetterau und im Odenwald. Und dann sollen es immer mehr werden - wie bei den Tafeln....

 

Wir freuen uns über alle Nachahmer, Unterstützer, Sponsoren, Promis, Influencer, Freunde... Kurz: Über alle, die Lust auf Zukunft haben und sich eine gerechtere digitale Gesellschaft wünschen.*

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* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir auch das generische Maskulinum. Damit sind im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich und immer alle Geschlechter gemeint.