Computer-Spenden & PC-Zubehör, Tablets, Phones...

Was wir tun - kurz & knapp:

Computerspenden für Digitale Teilhabe

Zugang zur digitalen Welt muss für alle Menschen möglich sein. Ist es aber nicht! Aber ohne Internetzugang geht bald fast nichts mehr! Wir sammeln digitale Geräte und Zubehör, um finanzschwachen Menschen einen adäquaten Zugang zum Internet zu ermöglichen.

 

Computer, Notebooks, Smartphones, Tablets, Smart Watches etc. beherrschen unseren Alltag. Digitale Plattformen, soziale Medien und KI sind allgegenwärtig und für Wirtschaft und die meisten Menschen normal und unverzichtbar geworden. Aber was ist, wenn die Bank nur noch mit App funktioniert? Der Arzttermin online gebucht werden muss? Der Fahrschein nur noch mit Smartphone gelöst werden kann? Für Menschen mit wenig Geld sind dies oftmals große Hürden, über die wir hinweghelfen wollen. 

 

In Frankfurt, Rhein-Main und ganz Deutschland...

WAS IST PASSIERT?

Irgendwas ist schief gelaufen, nicht nur mit der Digitalisierung an sich. Auch mit der IT-Sicherheit, auch mit den großen digitalen Plattformen. Allen voran die „sozialen“ Netzwerke, die unser Leben maßgeblich begleiten. Wir haben vor vielen Jahren wichtige Weichenstellungen verschlafen. Nun sind wir einigen wenigen US-Konzernen ausgeliefert. Wer beeinflusst nun unser Zusammenleben, den Informationsfluss, unsere von digitalen Diensten abhängige Wirtschaft? Und was haben wir gewonnen, wenn Fake-Videos und professionelle Kampagnen mit Falschmeldungen - z.B. vor Wahlen - nur noch von Profis mit Mühe erkannt werden?

 

CYBER-RESILIENZ

Apropos Wirtschaft: Knapp 300 Mrd. Euro Schaden im letzten Jahr durch Cyberangriffe - allein in Deutschland. Richtig gelesen, um genau zu sein: 289 Milliarden Euro - also 289.000 Millionen Euro! (Zum Vergleich: Unser Bundeshaushalt 2025 beträgt 502 Milliarden Euro...) 

 

MEDIENKOMPETENZ

Nicht nur unsere digitale Kompetenz lässt zu wünschen übrig, auch der ungebremste Strom an „Informationen“ überfordert uns zusehends. Die aufgeheizte und unversöhnliche Stimmung in der Gesellschaft hat viel mit sogenannten „alternativen Fakten“ aus dem Internet zu tun. Und die vielfältigen Möglichkeiten zur Manipulation mittels KI gibt dieser Entwicklung ordentlich Auftrieb. Jeder Amateur kann heute in wenigen Minuten perfekte Fake-Videos anfertigen, die ungefiltert das Netz fluten. Die bisherigen Versuche, die Plattformen in die Verantwortung zu nehmen sind gescheitert.

 

 

DIGITAL vs. ANALOG

Gleichzeitig veröden unsere Innenstädte. Überall Kneipensterben, Ladensterben, Vereinssterben. Überalterung und Abwanderung sorgen für einen Mangel an Arbeitskräften und steigende Kosten der Sozialsysteme. Das betrifft besonders ländliche Räume. 

 

Parallel wächst die Einsamkeit bei Alt und Jung. Die Einsamkeits-Quote bei Jugendlichen liegt bei 57% Prozent! Unter den älteren Mitbürgern sieht es nicht viel besser aus. Geschieht dies nun trotz oder wegen der „sozialen“ Netzwerke? Und sieht so unsere Zukunft aus?

 

Mit unserer Idee der „ZukunftsCafés“ wollen wir diesem schleichenden Niedergang etwas entgegen setzen. Hier engagieren wir uns mit anderen Akteuren für Digitale Souveränität, für ein Digitales Existenzminimum und für Digitale Nachbarschaftshilfe.

 

Wer raus will aus der Abhängigkeit von den großen Monopol-Plattformen und deren fragwürdigen Geschäftsmodellen, wer sich auf den Weg machen will, digital souverän zu werden, dem seien die Tipps auf der Seite für „Digitale-Unabhängigkeit“ ans Herz gelegt: di.day/de

 

„Sie vertrauen mir,

diese Idioten!“

Mark Zuckerberg,

Facebook-Gründer

(Original: „They trust me, dumb fucks!“)

Interessant zu wissen, was der Gründer Mark Zuckerberg über die Menschen denkt, die ihn reich gemacht haben, nämlich die Nutzer von Facebook, Instagram, WhatsApp & Co.

Armut in einem reichen Land?

14,2 Millionen Menschen in Deutschland gelten laut Armutsbericht des Europarats als arm, Tendenz stark steigend. Jedes fünfte Kind wächst in Armut auf. Und das im viertreichsten Land der Welt!

 

Viele wichtige Dienstleistungen und Angebote des täglichen Bedarfs sind fast nur noch online verfügbar. Das ist ein Riesenproblem für die Menschen ohne Internet, nicht nur in ländlichen Gebieten. Deshalb unterstützen wir die Forderung der Diakonie nach einem „Digitalen Existenzminimum“.

Geschlossene Bank- und Postfilialen, Arzttermine nur noch digital (nicht erst seit Corona), Zwang zur Nutzung digitaler Plattformen ohne Wahlfreiheit, eRezept, Patientenakte... dabei kaum Möglichkeiten, sich digital fortzubilden: So sehen sich viele Menschen dem technischen Fortschritt hilflos ausgeliefert.

 

In einer Petition fordet die Diakonie Deutschland insgesamt 25 Milliarden Euro, unterstützt vom Armutsnetzwerk und dem Verband Kirche, Wirtschaft, Arbeitswelt e.V.,  um allen BürgerInnen einen Zugang zum Internet zu ermöglichen. Die Diakonie nennt es „Digitales Existenzminimum“ für soziale, kulturelle und wirtschaftliche Teilhabe.

 

 

„Ich will dafür sorgen, dass kein einziges Kind in Deutschland in Armut aufwächst!“

 

Lars Klingbeil, Finanzminister

Warum machen wir das?

Wir möchten dazu beitragen, dass niemand von der Gesellschaft ausgeschlossen wird. Dazu braucht es eigentlich nicht viel:  Geräte, Zugang, Know-how und Medienkompetenz. Angesichts zunehmender Desinformation und Cyberangriffen müssen wir einen Großteil unserer Aufmerksamkeit den Gefahren widmen.

 

Dass Politik dabei wenig helfen kann, da sie selbst überfordert ist und Unterstützung benötigt, ist offensichtlich. Im benachbarten Ausland staunt man über den Niedergang des einst so innovativen Deutschland, das im Bereich Digitalisierung und KI gerade noch im unteren Mittelfeld rangiert.

Lars Klingbeil, SPD - Finanzminister mit viel Geld und Schulden
Lars Klingbeil, SPD - Finanzminister

Wegschauen kommt uns alle teuer zu stehen

Trotz der unvorstellbaren Summen, die derzeit in Berlin für die Bewältigung der vielen Krisenherde in die Hand genommen werden, fällt die überfällige Unterstützung für digitale Bildung unter den Tisch. Statt dessen haben wir unsere Zukunft in die Hände von ultrareichen Männern aus den USA gelegt. Vorausschauende Zukunftsgestaltung sieht anders aus.

 

Digitale Souveränität? Fehlanzeige!

Branchenkenner beklagen schon lange, dass uns das teuer zu stehen kommt. Man denke nur an die horrenden Summen, die jedes Jahr an den größten Softwarekonzern fällig werden, obwohl es seit Dekaden offene und kostenfreie Alternativen gibt. Auch der beispiellose Erfolg der künstlichen Intelligenz wird in Deutschland zwar zur Kenntnis genommen, aber den ultimativen Wachstumstreiber der Zukunft überlässt man anderen.

 

 

Kurzer Faktencheck:

 

Fazit und Bitte:

Unterstützen Sie bitte die Forderungen der Diakonie Deutschland, des Armutsnetzwerk e.V. und des evangelischen Verbands Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA) nach einem DIGITALEN EXISTENZMINIMUM!

 

Die Diakonie Deutschland rechnet mit knapp 8 Milliarden Euro pro Jahr, die aufgewendet werden müssen, um die ärgsten Missstände zu beseitigen. Ja, das ist viel Geld. Aber es ist extrem gut angelegt. Die Folgekosten durch Nichthandeln werden ungleich höher sein! Die Politik wird all diese Probleme selbst mit gutem Willen und trotz neu geschaffenem Digitalministerium alleine nicht lösen können.

 

 

Weiteres Ziel:

Digitale Nachbarschaftshilfe „von unten“ - in Tausenden ZukunftsCafés!