Über uns

 

„Das Internet ist ein Geschenk Gottes!“

Papst Franziskus, Vatikan

Diesen Satz des Papstes hätten wir blind unterschrieben - damals. Für uns die großartigste Erfindung des 20. Jahrhunderts. Endlich rückt die Menschheit zusammen, Grenzen spielen keine Rolle mehr, Herkunft, Sprache, Religion und Hautfarbe sind unwichtig, Kriege werden überflüssig...

 

Das war Anfang der 90er Jahre, wir waren begeistert und naiv. Heute sind wir ernüchtert, aber nicht resigniert. Eine  Handvoll unternehmungs­lustiger Rentner, die ihr Leben in verschiede­nen Bereichen der IKT- oder Digitalbranche zugebracht haben, sowie einige Freunde, die als Autodidakten in die Materie geraten sind. Einige noch mit dem Akustikkoppler

 

Die Idee zu diesem Projekt reicht zurück bis zur Gründung unserer Agentur „Büro Neue Medien” in Frankfurt (Neue Medien gab es nämlich auch schon damals...). Handys passten endlich in die Hosentasche, und der Computer zog in immer mehr  Wohn- und Arbeitszimmer ein. Und damit auch die Probleme, die es vorher nicht gab, die man aber mit Hilfe von Computern lösen konnte. Und dann fing das ganz langsam an mit „diesem Internet”

Jahrzehnte später...

Unsere Begeisterung für alles technische hält bis heute an. Nur müssen wir jetzt leider beobachten, wie immer mehr Menschen - nicht nur in unserer Altersgruppe - vor der Komplexität und dem Tempo der digitalen Entwicklung kapitulieren. Viele verlieren den Anschluss, andere haben ihn erst gar nicht gefunden.

 

Seit Jahren spaltet sich die Gesellschaft fast unmerklich in Nutzer und Nichtnutzer des Internet. Das wäre an sich nicht weiter schlimm, wenn es a) freiwillig geschehen würde und b) die Abhängigkeit vom Internet nicht immer weiter zunehmen würde. Vieles wird schon bald nur noch online verfügbar sein. Besonders im ländlichen Raum ist man dann auf das Internet angewiesen.

In den vergangenen Jahren haben wir bereits viele hundert PCs vor dem Müll gerettet, aufgemöbelt und an bedürftige Menschen verschenkt. Und wir müssen bis zum heutigen Tag antreten, wenn bei Freunden, Kollegen und in der Familie Daten ver­schwun­den sind, das Internet streikt oder kompliziertere Fragen auftauchen. Und die kommen immer häufiger.

 

Obwohl die Digitalisierung viele großartige Dinge möglich macht, hat sie doch auch reichlich Schattenseiten. Millionen Menschen fühlen sich unsicher, manipuliert und überwacht. Desinformation und wachsendes Misstrauen  führen zu Hass, Hetze und Intoleranz. Inzwischen glauben sogar erwachsene Menschen daran, dass die Erde eine Scheibe sei und Echsen­menschen unter uns sind. Das klingt lustiger als es ist.

 

Eine der Ursachen ist die nur spärlich ausgeprägte digitale Bildung und Kompetenz, besonders im Bereich der Medien- und Quellenanalyse. Das zieht sich durch fast alle Bevölkerungsschichten. Nachdem die analogen „Leitmedien“ ihre Gatekeeper-Funktion als vierte Gewalt weitgehend verloren haben, müssen Nachrichten-Konsumenten erst lernen, in der digitalisierten Medienwelt als „ihr eigener Redakteur“ zu agieren. Das ist  nur leider nicht jedermanns Sache...

 

„Sie vertrauen mir,

diese Idioten!“

Mark Zuckerberg,
Facebook-Gründer

Warum machen wir das?

Auch wir wissen nicht, ob wir morgen im digitalen Schlaraffenland oder im Überwachungskapitalismus aufwachen. Wir wissen jedoch, der Geist ist aus der Flasche, und es gibt kein Zurück ins analoge Zeitalter. Es gibt aber auch keine Alternative zum Optimismus.

 

Wir behaupten, die digitale Zukunft lässt sich ohne Weiteres mit ein wenig Know-how, Neugier, einer Portion gesundem Menschenverstand und viel guter Laune bewältigen. Und so lange wir davon genug haben, teilen wir gerne unsere Erfahrungen und unser Wissen mit allen, die ebenfalls neugierig sind und Lust auf Zukunft haben. Am Liebsten bei Kaffee und Kuchen, oder einem guten Wein! Denn: Man hilft doch, wo man kann...

Unser „Think Tank“ beim Nachdenken über...

...autonom fahrende Rollatoren...

...den optimalen Standort für die Milchkanne...

...altern in Würde...

...Wege aus der Einsamkeit...

...und unsere digitale Zukunft.